Stützwand an der Gustav-Poensgen Straße wird untersucht

Für weitere Variantenuntersuchungen wurden im Juli an der Gustav-Poensgen Straße Bauwerksproben der Stützwand entnommen. Diese Proben liefern beispielsweise Informationen über das vorhandene Material und dessen Zusammensetzung sowie über die Bauwerksdicke. Diese Angaben werden benötigt um zu prüfen, ob die heutige Wand die Lasten, also das Gewicht, der Schallschutzwand noch aufnehmen könnte. Ist dies nicht der Fall, muss die Schallschutzwand als separates Bauwerk mit Stützen zwischen den Bäumen gebaut werden.

Parallel wird geprüft, ob und in welchen Bereichen eine Installation der Schallschutzwand direkt an den Gleisen ohne zusätzliche Stützen möglich wäre. Hierfür fanden im ersten Halbjahr umfangreiche Vermessungsarbeiten vor Ort statt.

Einige Anwohner werden sich vielleicht gefragt haben, ob mit dem Bau der geplanten Schallschutzwand schon begonnen wurde. Dies ist nicht der Fall! Zum einen werden die beschriebenen Varianten untersucht und zum anderen liegt noch keine Baugenehmigung vor.

Die Ergebnisse der Untersuchungen werden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens diskutiert und fließen in die Entscheidung des Eisenbahn-Bundesamtes ein. Das Eisenbahn-Bundesamt erlässt nach Abschluss des Anhörungsverfahrens den Planfeststellungsbeschluss. Erst dann liegt die Baugenehmigung vor.

Der nächste Schritt des Anhörungs- und Genehmigungsverfahrens ist der für September vorgesehene Erörterungstermin zu dem alle Einwender in Kürze schriftlich eingeladen werden.

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