Ziele des Rhein-Ruhr-Express

Karte mit Ausbaumaßnahmen im Projekt RRX
Ausbaumaßnahmen im Projekt RRX

Vorrangiges Ziel des RRX ist eine deutliche Verbesserung des Schienenpersonenverkehrs in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Qualitativ soll der RRX zwischen dem heutigen Fernverkehr (ICE, IC) und dem Regionalexpress (RE) angesiedelt sein. Der RRX soll weitgehend ohne Beeinträchtigungen durch andere Züge verkehren.

Dank des Verkehrskonzepts des RRX profitieren die Fahrgäste künftig von attraktiveren Verbindungen in der Metropolregion Rhein-Ruhr. Das Konzept sieht sieben verschiedene RRX-Linien vor, die jeweils im Stundentakt verkehren und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Kernstrecke zwischen Dortmund und Köln wird dabei von vier RRX-Linien bedient. Sie sind so getaktet, dass es alle 15-Minuten eine durchgehende Verbindung geben wird. Darüber hinaus sind über die Außenäste des RRX fast alle Landesteile NRWs umsteigefrei mit der Rhein-Ruhr-Achse verbunden.

Vorteile für Fahrgäste und Region

Um den RRX zu realisieren wird die stark ausgelastete Schieneninfrastruktur zwischen Köln und Dortmund aus- und umgebaut. Von dem Bau der leistungsfähigeren und modernen Infrastruktur profitiert der gesamte Schienenpersonenverkehr in der Rhein-Ruhr-Region. Auch für die Reisenden und Pendler auf den weiterhin verbleibenden Nahverkehrslinien und im Fernverkehr können so Verspätungen minimiert und neue Kapazitäten geschaffen werden.

Neben den Reisenden und Pendlern profitieren auch viele Anwohner an der Strecke vom RRX: Im Rahmen des Ausbaus wird in vielen Bereichen der Schallschutz deutlich verbessert. Und durch die prognostizierte Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene hat der RRX darüber hinaus auch eine positive Auswirkung auf die Umwelt in der Metropolregion Rhein-Ruhr.

Premium-Angebot ohne Aufpreis: Schneller, komfortabler und mehr Verbindungen – das alles soll es nach den Planungen ohne Aufpreis zu den Tarifen des Nahverkehrs geben.