Das Projekt Rhein-Ruhr-Express

Foto: DB Netz AG/Michael Kolle

Täglich bewegen sich hunderttausende Reisende und Pendler im Schienenverkehrsnetz an Rhein und Ruhr. Das Bedürfnis nach Mobilität und die Pendelentfernungen nehmen zu. Zum Schutz von Umwelt und Natur wird zudem die Verlagerung von mehr Verkehr auf die Schiene angestrebt. Das Problem: Die Kapazitäten auf den Kernstrecken zwischen Köln und Dortmund sind ausgeschöpft. In der Folge können nur wenige Direktverbindungen im Fernverkehr angeboten werden.

Detaillierte Informationen zum Schallschutz, Baumaßnahmen usw. in der interaktiven Karte

Foto: DB Netz AG/Michael Kolle

Der Regionalverkehr basiert auf Einzellinien im Stundentakt, die nicht aufeinander abgestimmt sind. Hierfür zeigt das intelligente Verkehrskonzept des Rhein-Ruhr-Express neue Perspektiven auf: Vorhandene Infrastruktur wird um- und ausgebaut, Haltepunkte und Bahnhöfe umgestaltet, neue Gleise errichtet und die Signaltechnik erneuert. Das Ziel: ein deutlich verbesserter Regionalverkehr im am dichtesten besiedelten Bundesland Deutschlands.

Die Planfeststellungsabschnitte

118km

neue und umgebaute Gleise

knapp3200m

neue oder erweiterte Bahnsteige

rund74km

neue Schallschutzwände

50

neue oder erweiterte Eisenbahnüberführungen

knapp400

neu gebaute Weichen

„Wir arbeiten intensiv daran, den Infrastrukturausbau für den RRX voranzutreiben.“

Michael Kolle, Projektleiter RRX

Foto: Kompetenzcenter Marketing NRW

  

Infrastruktur

Den Ausbau der Infrastruktur übernimmt die Deutsche Bahn mit ihren Tochtergesellschaften DB Netz AG, DB Station&Service AG und DB Energie GmbH.

Verkehr

Den Zugverkehr organisieren die nordrhein-westfälischen Zweckverbände Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Nahverkehr Rheinland (NVR) und Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Sie arbeiten mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund und dem SPNV-Nord aus Rheinland-Pfalz zusammen.

Fahrzeuge

Auf den Linien des RRX werden neue Fahrzeuge vom Typ Desiro HC eingesetzt. Beschafft werden sie über das sogenannte „NRW-RRX-Modell“: Die Zweckverbände erwerben die Züge mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und stellen sie für den Betrieb bereit. Entwicklung, Produktion und Wartung der Fahrzeuge übernimmt die Siemens AG. Die RRX-Linien betreiben werden die Abellio Rail NRW GmbH sowie die National Express Rail GmbH.

Finanzierung

Aufgrund seiner überregionalen Bedeutung ist der RRX ein sogenanntes „Bedarfsplanvorhaben“. Daher übernimmt der Bund im Wesentlichen die Kosten für das Projekt.

Weitere Mittel für den Umbau an Stationen außerhalb der Strecke Dortmund–Köln sowie für Bestellung und Finanzierung des Zugbetriebs stellen das Land Nordrhein-Westfalen und die Zweckverbände zur Verfügung.

Foto: Getty Images/Westend61

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Foto: Kompetenzcenter Marketing NRW

Ziele & Vorteile

Foto: DB AG

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