Umweltschutz

Neben dem Artenschutz und dem Ausgleich von Eingriffen, muss beim Um- und Ausbau einer bestehenden Strecke die Umwelt vor allem vor Schadstoffen geschützt werden, die beim Umbau freigesetzt werden können. Zudem muss der entstehende „Müll“ fachgerecht entsorgt werden, um die Umwelt nicht zu belasten.

Um zu wissen, wie mit den anfallenden Ausbaustoffen, zum Beispiel alter Gleisschotter, ausgehobener Boden und Bauschutt, umgegangen werden muss, wird eine umfassende, baubegleitende Untersuchung durchgeführt. Hierbei werden die Stoffe dann in verschiedene Kategorien eingestuft. Anhand der Klassifizierung wird dann entschieden, ob und wie die Materialien wiederverwertet oder wie sie entsorgt werden müssen. Dabei achtet die Bahn auf die Ressourcen schonende Beschaffung von Rohstoffen, versucht verwertbare Stoffe weiter zu verwenden und stellt sicher, dass gefährliche Abfälle nur durch zertifizierte und zugelassene Transporteure befördert sowie an entsprechende Entsorgungsanlagen geliefert werden. So wird eine gesetzeskonforme Entsorgung sichergestellt. Über große Rahmenvertragspartner der Bahn wird zum Beispiel der Gleisschotter einer Aufbereitung zugeführt, nicht verwendbare Anteile entsorgt und damit die Beschaffung neuen Materials auf das notwendige Maß reduziert. Schon im Rahmen der Planung führen Gutachter vielerlei Untersuchungen durch, die nach Baubeginn ergänzt werden. Ein Stoffstrom-Management sorgt dafür, dass dann im Baugeschehen alle notwendigen Baustoffe vor Ort kommen und die Baustellen von überschüssigem und nicht vor Ort verwertbaren Materialien entlastet werden.