Wir planen den Naturschutz
von Anfang an

Foto: DB AG/Moritz Reize

Der Schutz von Umwelt und Natur spielt bei der Deutschen Bahn eine bedeutende Rolle. Bei der Planung großer Infrastrukturprojekte muss die Bahn zahlreiche Vorgaben und Gesetze auf EU-, Bundes- und Landesebene beachten. Wir sind dabei von Anfang an darauf bedacht, Eingriffe in die Natur möglichst zu vermeiden beziehungsweise zu minimieren.

Detaillierte Informationen zum Schallschutz, Baumaßnahmen usw. in der interaktiven Karte

Grundlage der vorbereitenden Planungen ist die gesetzlich geregelte Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Hier ermitteln, analysieren und bewerten die Planer:innen umfassend die Auswirkungen eines Vorhabens auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Wasser, Boden, Klima, Luft, Landschaft sowie Kultur- und Sachgüter.

Auf Basis der Prüfungsergebnisse erarbeitet die Bahn den so genannten Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP). Darin werden die Eingriffe detailliert bewertet und konkrete Aktivitäten zum Schutz der Natur festgelegt. Einige Maßnahmen, wie etwa zum Artenschutz, werden bereits vor Baubeginn realisiert. Die Bahn legt beispielsweise Ersatzbiotope an oder siedelt gefährdete Arten um.

Eine umweltfachliche Bauüberwachung stellt sicher, dass die vereinbarten Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Sie sorgt dafür, dass die Planungen sowie die Gesetze und Pflichten eingehalten werden.

Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen

Im Rahmen der Landschaftspflegerischen Begleitplanung sind zahlreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen, die unvermeidliche Eingriffe in Natur und Landschaft kompensieren sollen. Zur Kompensation werden sowohl Flächen in Trassennähe als auch trassenferne Flächen für entsprechende Maßnahmen genutzt:

Erklärfilm: Naturschutz beim Bau von Bahnstrecken

Was die Bahn beim Bau von Bahnstrecken für den Naturschutz unternimmt, erläutern wir im folgenden Video.

Video: Umweltmanagement beim Umbau der Eisenbahnüberführung Dhünn

Was es beim Umbau der Eisenbahnüberführung Dhünn bezüglich Umweltschutz zu beachten gibt, erklärt Umweltmanagerin Alexandra Martens im Video.

Die Kompensationsmaßnahmen sollen bevorzugt auf Flächen der öffentlichen Hand errichtet werden. Idealerweise entsprechen sie den Zielen der jeweiligen Landschaftspläne oder werden im Rahmen von Ökokonten umgesetzt.

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