Langenfeld

PFA 1.3 Langenfeld

Langenfeld

Im gesamten Bereich zwischen Köln-Mülheim und Düsseldorf-Benrath soll die Strecke für den RRX auf vier Gleise ausgebaut werden. Während die Strecke für den Fernverkehr heute bereits zweigleisig ausgelegt ist, verläuft die S-Bahn auf dem Stadtgebiet Leverkusen und Langenfeld teilweise nur eingleisig und kann keine weiteren Verkehre mehr aufnehmen. Der Ausbau von zwei der heutigen vier eingleisigen Engpässe (Leverkusen, Langenfeld, Höseler Tunnel (Ratingen), Stadtwald-Tunnel (Essen)) der Linie S 6 von Köln nach Essen wird auch zur Verbesserung der Pünktlichkeit dieser Linie beitragen. Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste der Linie S 68 auf ihrer Fahrt von Langenfeld nach Düsseldorf.

Geplante Maßnahmen

Zwischen Leverkusen-Rheindorf und Langenfeld-Berghausen werden die Gleise der S-Bahn auf einer Länge von rund drei Kilometern durchgängig zweigleisig ausgebaut. Hierfür werden unter anderem drei Brückenbauwerke erweitert.

Das Planfeststellungsverfahren im PFA 1.3 läuft derzeit noch. In Langenfeld wurden zwischenzeitlich einige Änderungen, die unter anderem aus Forderungen der Betroffenen resultieren, offiziell in das Verfahren eingebracht.

Im Dezember 2014 wurde die Finanzierungsvereinbarung für den gesamten Ausbaubereich zwischen Köln-Mülheim und Düsseldorf-Benrath durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie die Deutsche Bahn AG gezeichnet. Diese ermöglicht nach Erlangung des Baurechts einen zeitnahen Beginn der europaweiten Ausschreibung von Baumaßnahmen und der Festlegung der für die Realisierung erforderlichen Sperrpausen auf der Strecke.

Karte mit den Baumaßnahmen im PFA 1.3
Die Baumaßnahmen im Planfeststellungsabschnitt 1.3 im Überblick (für vergrößerte Darstellung auf Karte klicken)
Schallschutzmaßnahmen

Auch im Planfeststellungsabschnitt 1.3 werden aktive und passive Schallschutzmaßnahmen umgesetzt. In diesem Abschnitt ist der Neubau von Schallschutzwänden auf einer Länge von 1.881 Metern mit einer Höhe von zwei bis sechs Metern vorgesehen. Das BüG wird auf einer Länge von rund drei Kilometern eingesetzt.

31 Gebäude im PFA 1.3 haben dem Grunde nach Anspruch auf passiven Schallschutz. Auch hier wird der tatsächliche Anspruch und die geeigneten passiven Maßnahmen nach der Gebäudebegehung durch einen Schallgutachter ermittelt. In Teilbereichen der Baulücke ist bereits eine Schallschutzwand vorhanden. Zusätzlich werden 14 Wohneinheiten hinsichtlich des Einsatzes passiver Maßnahmen überprüft. Teilbereiche der Baulücke sind ebenfalls im Lärmsanierungsprogramm des Bundes enthalten.