PFA 3.1: Düsseldorf-Kalkum–Düsseldorf-Angermund

Im Rahmen des Projektes RRX soll die Strecke zwischen Düsseldorf-Benrath und Duisburg durchgängig auf sechs Gleise ausgebaut werden. Der Abschnitt Düsseldorf– Duisburg ist der am dichtesten befahrene Teilabschnitt im RRX-Kernkorridor. Durch den Bau der erweiterten Infrastruktur für den gesamten Schienenpersonenverkehr, kann in diesem Bereich eine deutlich verbesserte und vor allem zuverlässigere Verkehrsleistung angeboten werden.

Zwischen Duisburg und Düsseldorf wird der Verkehr aufgrund des RRX sowie weiterer Verbindungen im Regionalverkehr (RE/RB) weiter zunehmen. Zukünftig soll es zwischen Düsseldorf und Duisburg acht Linien im Regionalverkehr pro Stunde geben. Darin sind die S-Bahnlinien noch nicht eingerechnet. Diese geplanten zusätzlichen Verkehre überschreiten die Kapazität der heute vier- bzw. in Teilen schon vorhandenen fünfgleisigen Infrastruktur, die sich an ihrer Kapazitätsgrenze befindet. Dazu kommt, dass der RRX in einem reinen 15-Minuten Takt verkehren soll, was zusätzliche Kapazitäten notwendig macht. Darüber hinaus kann durch die jeweils eigenen Gleise für Fern-, Regionalverkehr und S-Bahn die Betriebsqualität und die Pünktlichkeit deutlich verbessert werden. Aus diesen Gründen müssen zwischen den Verkehrsknoten Düsseldorf und Duisburg ein bzw. zwei weitere Gleise für den RRX gebaut werden.

Geplante Maßnahmen

Der PFA 3.1 beginnt an der Gemarkungsgrenze zwischen Düsseldorf-Kalkum und Düsseldorf-Angermund. Er endet an der Stadtgrenze zwischen Düsseldorf-Angermund und Duisburg-Rahm.

Der Ausbau der Sechsgleisigkeit wird in diesem Abschnitt durch den Neubau zweier Gleise auf der Westseite fortgesetzt. Aufgrund des zusätzlichen Platzbedarfs für die zwei neuen Gleise müssen verschiedene Brückenbauwerke entlang der Strecke angepasst werden.

Karte mit den Baumaßnahmen im PFA 3.1
Die Baumaßnahmen im Planfeststellungsabschnitt 3.1 im Überblick (für vergrößerte Darstellung auf Karte klicken)
Schallschutzmaßnahmen

Im PFA 3.1 ist der Neubau von Schallschutzwänden auf einer Gesamtlänge von insgesamt rund 3.800 Metern und einer Höhe von vier Metern vorgesehen. Zusätzlich wird das BüG auf einer Länge von rund zweieinhalb Kilometern eingesetzt. Die darüber hinaus verbleibenden Gebäude, bei denen die Immissionsgrenzwerte dennoch nicht eingehalten werden können, haben analog zum PFA 3.0 ebenfalls dem Grunde nach Anspruch auf passiven Schallschutz.

Die Unterlagen der Schalltechnischen Untersuchung nach neuer Schall 03 für den Planfeststellungsabschnitt 3.1 finden Sie im Downloadbereich Düsseldorf.