Schallschutz PFA 5b: Bochum

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Im Planfeststellungsabschnitt 5b werden im Bereich des Bochumer Hauptbahnhofs drei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von fast 500 Metern neu errichtet. In Bochum-Langendreer muss ein Teil einer bestehenden Wand abgerissen und durch eine längere und bis zu vier Meter hohe Schallschutzwand ersetzt werden. Auf der gegenüberliegenden, bahnrechten Seite entsteht eine zusätzliche Schallschutzwand. Insgesamt haben die Schallschutzwände in Langendreer eine Länge von 1.400 Metern. Gebäude, die durch diese Maßnahme nicht ausreichend geschützt werden können, haben dem Grunde nach Anspruch auf passiven Schallschutz.

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In den Bereichen des PFA 5b, in denen keine Baumaßnahmen stattfinden (sogenannte Baulücke), besteht kein gesetzlicher Anspruch auf Lärmvorsorge. Dennoch wurde dieser Bereich schalltechnisch untersucht und schallmindernde Maßnahmen vorgesehen. Eine ist das sogenannte „Besonders überwachte Gleis“ (BüG), bei dem ein Schallmesszug regelmäßig den Zustand der Schienenoberfläche überprüft. Überschreiten die gemessenen Werte die Vorgaben, wird die Oberfläche der Schienenköpfe geschliffen. So wird eine dauerhafte Lärmminderung von 3 dB(A) erzielt. Außerdem wird an den Gebäuden, bei denen die Schwellenwerte überschritten werden, die Umsetzung passiver Maßnahmen geprüft.

Darüber hinaus wurden entlang der im PFA 5b betrachteten Strecken im Rahmen des Programms „Maßnahmen zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt drei Schallschutzwände errichtet. Die Umsetzung zusätzlicher passiver Maßnahmen in Planung.

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